Es war endlich wieder soweit, der jährlich stattfindende Kreisjugendfeuerwehrtag stand an. Insgesamt reisten 30 Jugendfeuerwehren des Kreises Offenbach und das THW aus Seligenstadt nach Dietzenbach um ein Wochenende voller Spaß Spannung und netten Kameraden zu erleben. Trotz des nicht so viel versprechenden Wetters war die Stimmung am Freitag Abend zur Begrüßung riesengroß. Die Kreisjugendfeuerwehrwartin Mona Merz begrüßte die knapp 400 Jugendlichen und deren 150 Betreuer, die anwesenden Gäste aus der Politik, den Stadtbrandinspektor Matthias Marx und die beiden Jugendwarte der Jugendfeuerwehr Dietzenbach, die dieses Zeltlager ermöglichten.

Nach der offiziellen Eröffnung des Kreisjugendfeuerwehrtages konnten die Jugendlichen bei einem Lagerfeuer oder Spielen auf dem Platz andere Jugendliche kennen lernen und so den etwas stressigen Aufbautag ausklingen lassen.

Am Samstag stand die Abnahme der Leistungsspange an, doch machte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung. Die Bahnen waren mit Pfützen übersäht und der Rasen zu nass, um eine sichere und faire Durchführung zu gewährleisten. Also musste die Leistungsspange leider verschoben werden. Doch kein Grund für schlechte Laune, den der Tag bot noch genug Gelegenheit sich unter beweis zu stellen.

Welche Jugendfeuerwehr baut die beste Sänfte ? Das war die Frage, die sich am Morgen alle stellten. Nur etwas Holz, 6 Schrauben, eine Säge, Ein Seil und etwas Dekoration war den Jugendlichen gegeben um damit eine Sänfte für Ihre Jugendfeuerwehr zu bauen. Diese musste natürlich auch stabil und tragfähig sein. Am Abend bewertete eine ausgewählte Jury, die unter anderem aus dem Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, dem Bürgermeister Stephan Gieseler bestand die Sänften nach den Kriterien Stabilität, Design, Kreativität und Knoten. Außerdem musste auch noch ein Hindernissparcour mit der Sänfte bewältigt werden. Erst dann stand das Urteil fest. Die beste Sänfte baute die Jugendfeuerwehr Froschhausen.

Aber auch die Musikboxen der Jugendfeuerwehren wurden bewerten. Hier wurde die Lautstärke, die Optik und die Verarbeitung bewertet. Noch härter ging es beim Wettkampf um die „härteste Jugendfeuerwehr“ zu . Hier gab es Disziplinen, wie z.B. rohe Eier weitergeben, Tennisbälle von Pylonen mittels einer Kübelspritze herunterschießen, nach 7 Tennisbällen im Schlamm suchen, Dosenwerfen und noch vieles mehr.
Und nun steht fest, dass der Kreis Offenbach die wirklich harten Jugendfeuerwehren im Kreis hat und darunter auch die Jugendfeuerwehr Rembrücken, die als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor ging.

Am Sonntag morgen demonstrierte die Jugendfeuerwehr Rodgau-Dudenhofen zusammen mit der Jugendfeuerwehr Heusenstamm den Bundeswettbewerb. Alle zu bewältigenden Aufgaben wurde gezeigt und vom stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Oliver Meyer kommentiert. Die Vorstellung mit anschließender Diskussions- und Fragerunde wurde von allen Beteiligten gut angenommen.

Am Nachmittag gegen 13 Uhr stand die Verabschiedung an. Mona Merz bedankte sich bei allen Anwesenden und blickt zurück auf 3 interessante, wenn auch leider etwas trübe Tage. Doch dies zeigt einmal mehr, dass durch Kameradschaft und Teamgeist das Wetter eigentlich gar keine Rolle spielt.

M. Appelt